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Die Deutsche Gesellschaft für
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DGOF fördert erneut Online-Forschungsprojekte

dgof_logo_rgbEin weiteres Mal hat die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF) Online-Forschungsprojekte finanziell gefördert. Für die diesjährige Vergaberunde des im Jahr 2012 gegründeten Fonds zur Förderung der Online-Forschung wurden 24 Projekte aus unterschiedlichen Disziplinen eingereicht.

Die Jury-Mitglieder Dr. Frederik Funke, Dr. Athanasios Mazarakis, Manfred Niesel, Prof. Dr. Isabella Peters, Dr. Bella Struminskaya, und PD Dr. Meinald Thielsch haben alle Einreichungen anhand eines mehrstufigen und anonymen Auswahlverfahrens geprüft. Aufgrund der vielen spannenden Projektideen war es nicht immer einfach zu entscheiden, welche der Projekte mit Mitteln aus dem in diesem Jahr insgesamt 2.500 € umfassenden Fördertopf bedacht werden sollten. Die Jury hat dem Vorstand der DGOF schließlich die Förderung von drei der 24 Einreichungen empfohlen. Der Vorstand ist dieser Empfehlung gefolgt.

Folgende Projekte werden in diesem Jahr durch die DGOF gefördert:

  • „Leistungstests im Online-Kontext – User Experience und Testerleben“ von Anna-Sophie Ulfert & Michael Ott (beide Universität Gießen)
  • „Alter(n)sgerechte Gestaltung von Webseiten: Ein kognitionspsychologischer Ansatz“ von Prof. Dr. Beatrice G. Kuhlmann & Prof. Dr. Julia Krönung (beide Universität Mannheim)
  • „‘Ganz oder gar nicht! Wahrheit oder Pflicht?‘ – Was bewirkt die Forced Answering-Option wirklich bei den Respondenten von Onlineumfragen?“ von Jean Philippe Pierre Décieux (Université du Luxembourg); Alexandra Mergener (Bundes-institut für Berufsbildung und Universität Trier); Philipp Sischka (Université du Luxembourg)

Weitere Informationen zum DGOF-Fonds zur Förderung der Online-Forschung gibt es hier.

Neuer Band in DGOF-Schriftenreihe erschienen: Die Online-Kommunikation von politischen Interessengruppen in der Schweiz

Brändli DGOF SchriftenreiheDie Auswirkungen von Online-Kommunikation auf das politische System wurden in den letzten Jahren intensiv diskutiert. Das neue Buch von Matthias Brändli leistet einen weiteren Beitrag zur Diskussion. Der Autor untersucht das Online-Kommunikations-verhalten politischer Interessengruppen in der Schweiz unter folgenden Leitfragen: Wie schätzen diese die Bedeutung von Online-Kommunikation ein? Welche Instrumente nutzen sie? Welche organisationsinternen und -externen Faktoren bestimmen diese Nutzung? Und wie reagieren politische Interessengruppen auf neu verfügbare Möglichkeiten des Internets? Wie integrieren sie diese in ihre bestehende Organisationsstruktur?

Zur Beantwortung dieser Fragen führte der Autor eine quantitative Online-Befragung unter 875 in der Schweiz politisch aktiven Organisationen. Desweiteren führte er mit einigen teilstandardisierte Leitfadeninterviews, bei denen insbesondere die Veränderung der Organisationsstrukturen im Zentrum stand. Es zeigte sich, dass vor allem „ältere“ Online-Kommunikationsinstrumente, wie etwa Websites oder Newsletter, relativ breit verwendet werden, während sich die befragten Interessengruppen beim Einsatz „neuerer“ Möglichkeiten wie etwa Social Media eher zurückhaltend zeigen. Während finanz-schwächere Organisationen der Online-Kommunikation tendenziell eine höhere Bedeutung beimessen, setzen finanzstärkere politische Interessengruppen in der Schweiz zumeist ein vielfältigeres Repertoire an Online-Kommunikationsinstrumenten ein.

Brändlis Buch bleibt allerdings nicht nur ein Bericht über die Online-Kommunikation politischer Interessengruppen in der Schweiz. Im letzen Teil des Buches behandelt er auch die Frage, inwieweit sich die Ergebnisse seiner Studie auf andere Länder übertragen lassen.

Matthias Brändli: Die Online-Kommunikation von politischen Interessengruppen in der Schweiz.
Bedeutung, Einsatz und Veränderung der Organisationstrukturen.
2015, Broschur, 213 x 142 mm, dt.
ISBN 978-3-86962-171-5
Preis: 34,00 EUR (D)
Neue Schriften zur Online-Forschung 13

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General Online Research 2016 (GOR 16) im Florenz an der Elbe

gor13_logo 160x80Die General Online Research Konferenz (GOR) der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) findet im kommenden Jahr von Mittwoch, 2. März bis Freitag, 4. März 2016 statt. Erstmals wird die GOR in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden in der sächsischen Residenzstadt veranstaltet. Auch 2016 widmet sich die Konferenz der Diskussion und Analyse von Innovationen und aktuellen Entwicklungen in dem sich kontinuierlich wandelnden Bereich der Online-Forschung sowie der Förderung des inhaltlichen Austauschs von Forschern aus Wissenschaft und Praxis.

Der DGOF-Vorstandsvorsitzende Dr. Otto Hellwig über die Zusammenarbeit mit dem neuen lokalen Partner: „Wir freuen uns mit der TU Dresden, einer von elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands, die nächste General Online Research auszurichten, weil wir damit einen engagierten Kooperationspartner gefunden haben, der über umfangreiche Erfahrungen in der Organisation erfolgreicher Konferenzen verfügt. Diese Kooperation verspricht einen Mehrwert für alle Konferenzteilnehmer und bestätigt die Position der GOR als eine der führenden internationalen Konferenzen im Bereich der Online-Forschung.“

Die TU Dresden – vertreten durch die Fakultät Erziehungswissenschaften und das Medienzentrum als langjährige wissenschaftliche Anwender von Online-Forschung – betonen das besondere Potenzial der Online-Forschung in Forschungspraxis und Hochschulausbildung. „Die anhaltende Digitalisierung betrifft die Hochschulen unmittelbar. Die GOR-Kooperation hilft, das Thema Online-Forschung und Forschungsmethodik als Impulsgeber für wissenschaftliche und institutionelle Innovation zu adressieren“, so der Direktor des Medienzentrums Professor Dr. Thomas Köhler.

Der Call for Papers (CfP) der General Online Research-Konferenz wird in Kürze veröffentlicht. Die dreitägige Veranstaltung besteht aus einem umfangreichen Vortrags- und Workshop-Programm mit den Schwerpunkten Methoden der Online-Forschung, Business Analytics & Big Data, Science 2.0 & Open Science sowie angewandter Online-Forschung. Es werden Beiträge zu innovativen Methoden, Konzepten und Anwendungen sowie vielseitige Diskussionen zu aktuellen Trends und Entwicklungen aus den allen Bereichen der Online-Forschung erwartet. Mit dem Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 konnte für die GOR 16 ein Programmpartner mit großer Expertise gewonnen werden. Erwartet werden zu der englischsprachigen Konferenz mehr als 300 Teilnehmer von Hochschulen, Instituten und Unternehmen aus dem In- und Ausland.

Die GOR hat als eine der ersten Fachkonferenzen im europäischen Raum in den 1990er Jahren damit begonnen, sich detailliert mit Online-Forschung auseinander zu setzen. Seit 1997 findet sie regelmäßig einmal im Jahr in wechselnden Städten im deutschen Sprachraum
statt. Veranstalter der Konferenzreihe sind die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) sowie jeweils ein lokaler Partner – im kommenden Jahr die TU Dresden.

Weitere Informationen zur GOR-Konferenz unter www.gor.de.

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