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Neuer Band in DGOF-Schriftenreihe erschienen: Die Online-Kommunikation von politischen Interessengruppen in der Schweiz

Brändli DGOF SchriftenreiheDie Auswirkungen von Online-Kommunikation auf das politische System wurden in den letzten Jahren intensiv diskutiert. Das neue Buch von Matthias Brändli leistet einen weiteren Beitrag zur Diskussion. Der Autor untersucht das Online-Kommunikations-verhalten politischer Interessengruppen in der Schweiz unter folgenden Leitfragen: Wie schätzen diese die Bedeutung von Online-Kommunikation ein? Welche Instrumente nutzen sie? Welche organisationsinternen und -externen Faktoren bestimmen diese Nutzung? Und wie reagieren politische Interessengruppen auf neu verfügbare Möglichkeiten des Internets? Wie integrieren sie diese in ihre bestehende Organisationsstruktur?

Zur Beantwortung dieser Fragen führte der Autor eine quantitative Online-Befragung unter 875 in der Schweiz politisch aktiven Organisationen. Desweiteren führte er mit einigen teilstandardisierte Leitfadeninterviews, bei denen insbesondere die Veränderung der Organisationsstrukturen im Zentrum stand. Es zeigte sich, dass vor allem „ältere“ Online-Kommunikationsinstrumente, wie etwa Websites oder Newsletter, relativ breit verwendet werden, während sich die befragten Interessengruppen beim Einsatz „neuerer“ Möglichkeiten wie etwa Social Media eher zurückhaltend zeigen. Während finanz-schwächere Organisationen der Online-Kommunikation tendenziell eine höhere Bedeutung beimessen, setzen finanzstärkere politische Interessengruppen in der Schweiz zumeist ein vielfältigeres Repertoire an Online-Kommunikationsinstrumenten ein.

Brändlis Buch bleibt allerdings nicht nur ein Bericht über die Online-Kommunikation politischer Interessengruppen in der Schweiz. Im letzen Teil des Buches behandelt er auch die Frage, inwieweit sich die Ergebnisse seiner Studie auf andere Länder übertragen lassen.

Matthias Brändli: Die Online-Kommunikation von politischen Interessengruppen in der Schweiz.
Bedeutung, Einsatz und Veränderung der Organisationstrukturen.
2015, Broschur, 213 x 142 mm, dt.
ISBN 978-3-86962-171-5
Preis: 34,00 EUR (D)
Neue Schriften zur Online-Forschung 13

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General Online Research 2016 (GOR 16) im Florenz an der Elbe

gor13_logo 160x80Die General Online Research Konferenz (GOR) der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) findet im kommenden Jahr von Mittwoch, 2. März bis Freitag, 4. März 2016 statt. Erstmals wird die GOR in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden in der sächsischen Residenzstadt veranstaltet. Auch 2016 widmet sich die Konferenz der Diskussion und Analyse von Innovationen und aktuellen Entwicklungen in dem sich kontinuierlich wandelnden Bereich der Online-Forschung sowie der Förderung des inhaltlichen Austauschs von Forschern aus Wissenschaft und Praxis.

Der DGOF-Vorstandsvorsitzende Dr. Otto Hellwig über die Zusammenarbeit mit dem neuen lokalen Partner: „Wir freuen uns mit der TU Dresden, einer von elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands, die nächste General Online Research auszurichten, weil wir damit einen engagierten Kooperationspartner gefunden haben, der über umfangreiche Erfahrungen in der Organisation erfolgreicher Konferenzen verfügt. Diese Kooperation verspricht einen Mehrwert für alle Konferenzteilnehmer und bestätigt die Position der GOR als eine der führenden internationalen Konferenzen im Bereich der Online-Forschung.“

Die TU Dresden – vertreten durch die Fakultät Erziehungswissenschaften und das Medienzentrum als langjährige wissenschaftliche Anwender von Online-Forschung – betonen das besondere Potenzial der Online-Forschung in Forschungspraxis und Hochschulausbildung. „Die anhaltende Digitalisierung betrifft die Hochschulen unmittelbar. Die GOR-Kooperation hilft, das Thema Online-Forschung und Forschungsmethodik als Impulsgeber für wissenschaftliche und institutionelle Innovation zu adressieren“, so der Direktor des Medienzentrums Professor Dr. Thomas Köhler.

Der Call for Papers (CfP) der General Online Research-Konferenz wird in Kürze veröffentlicht. Die dreitägige Veranstaltung besteht aus einem umfangreichen Vortrags- und Workshop-Programm mit den Schwerpunkten Methoden der Online-Forschung, Business Analytics & Big Data, Science 2.0 & Open Science sowie angewandter Online-Forschung. Es werden Beiträge zu innovativen Methoden, Konzepten und Anwendungen sowie vielseitige Diskussionen zu aktuellen Trends und Entwicklungen aus den allen Bereichen der Online-Forschung erwartet. Mit dem Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 konnte für die GOR 16 ein Programmpartner mit großer Expertise gewonnen werden. Erwartet werden zu der englischsprachigen Konferenz mehr als 300 Teilnehmer von Hochschulen, Instituten und Unternehmen aus dem In- und Ausland.

Die GOR hat als eine der ersten Fachkonferenzen im europäischen Raum in den 1990er Jahren damit begonnen, sich detailliert mit Online-Forschung auseinander zu setzen. Seit 1997 findet sie regelmäßig einmal im Jahr in wechselnden Städten im deutschen Sprachraum
statt. Veranstalter der Konferenzreihe sind die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) sowie jeweils ein lokaler Partner – im kommenden Jahr die TU Dresden.

Weitere Informationen zur GOR-Konferenz unter www.gor.de.

Stellenausschreibung: Post-Doctoral Researcher (100%) at the German Internet Panel

The German Internet Panel (GIP) at the Collaborative Research Center “Political Economy of Reforms” (SFB 884) of the University of Mannheim is looking for a

Post-Doctoral Researcher (100%)
in the area of survey methodology.

The German Internet Panel (GIP) is the central data collection project of the SFB 884 and is headed by Prof. Dr. Annelies Blom. It collects micro-data on attitudes and preferences relevant to political and economic decision-making processes. The GIP is the first online longitudinal survey in Germany that is based on a probability sample of the general population. The panel includes respondents who previously had no computer and/or internet and thus are typically not covered in any other online panels. (Further information: http://reforms.uni-mannheim.de/internet_panel/home/).

With several large-scale social survey projects, such as the GIP, the GLES, the ESS, the GESIS Panel, PIAAC and Allbus, Mannheim constitutes a hub for survey research and methodology. At the University of Mannheim, several chairs specialize in survey methodology and statistics. In addition, there are opportunities for collaboration with researchers at the GESIS – Leibniz Institute for Social Sciences. The GIP thus provides an attractive research environment for a PostDoc in this field.

The PostDoc is expected to conduct survey methodological research (50%) and to take responsibility for preparing the GIP data for publication at the data archive, through data testing, data preparation and documentation (50%). He/she thus becomes an integral part of the GIP team, which currently comprises seven pre- and post-doctoral researchers. The PostDoc will also contribute to the GIP funding proposal for the third phase of the SFB in 2017. The position carries no teaching obligations.

Applicant profile:

  • Having completed or being close to completing a PhD in Survey Methodology, Applied Statistics, the Social Sciences or a related subject
  • Experience with survey methodological analysis of large data sets and proficiency in a statistical package, preferably Stata or R
  • Experience with the management of survey projects, in particular large-scale online or panel surveys
  • Some knowledge of German with an interest in becoming proficient in German on the job. Fluency in German in an asset.
  • Experience with publishing in international scholarly journals is an asset.
  • Having successfully applied for research funding is an asset.

The position is initially advertised for the duration of the Collaborative Research Center until 31 st December 2017 and may be renewed subject to continued funding. Salary is commensurate with experience according to public pay scheme TV-L E13. As an equal opportunity employer, the University of Mannheim specifically encourages applications from women and persons with disabilities.

The application deadline is 23 rd July 2015. We aim to fill the position as soon as possible, preferably by 1 st September 2015. Interviews are scheduled to take place on 5 th and 6 th August 2015.

Please send your application, preferably electronically, to secretary@reforms.uni-mannheim.de or to Marina Jesse, Collaborative Research Center 884, University of Mannheim, 68131 Mannheim,Germany.

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