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GOR 18: Verlängerung der Einreichfrist bis 17. November 2017

gor13_logo 160x80Die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF) hat die Einreichfrist für die Konferenztracks der General Online Research GOR 18 bis Freitag, 17. November 2017 verlängert.

Bis dahin können Einreichungen für die Bereiche Methoden der Online-Forschung (inklusive Online- und mobile Forschung) (Track A), Big Data & Data Science (Track B), Politik und Kommunikation (Track C) sowie den GOR Thesis Award 2018 abgegeben werden.

Bis zum 1. Dezember können weiterhin Beiträge für den GOR Best Practice Award 2018 Wettbewerb eingereicht werden. Einreichungen in dieser Rubrik befassen sich mit dem konkreten Einsatz von Online-Forschungsmethoden in der betrieblichen Praxis. Bis zum 24. Januar 2018 können noch Vorschläge für Poster und den GOR Poster Award 2017 abgegeben werden.

Die General Online Research Konferenz (GOR) der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) befasst sich mit aktuellen Entwicklungen und Innovationen im Bereich der Online- und digitalen Forschung. Sie findet im kommenden Jahr von Mittwoch, 28. Februar bis Freitag, 2. März 2018 in Köln statt. Die GOR wird in Zusammenarbeit mit der TH Köln veranstaltet. Zu der englisch- und deutschsprachigen Konferenz werden mehr als 300 Forscher von Hochschulen, Instituten und Unternehmen aus dem In- und Ausland erwartet.

Weitere Informationen zur GOR-Konferenz und den Einreichmodalitäten für das Konferenzprogramm gibt es auf www.gor.de. Die Einreichung der Beiträge erfolgt ebenfalls über die Konferenzwebsite.

„Fernlinienbusse – eine Erfolgsgeschichte?!“

Rogator-LogoAn der Bewertung der Nachfrage-Effekte zwischen Bahn und Fernbus scheiden sich die Geister: Die einen sehen den Fernlinienbus als ideale Ergänzung zur Bahn im Fernverkehr, die dazu führt, dass das System des öffentlichen Personenlinienfernverkehrs insgesamt an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt. Die anderen stellen in Frage, ob es sich bei den Fahrten mit dem Fernbus tatsächlich um überwiegend substituierte Pkw-Fahrten handelt. Die Beantwortung der Frage stellt auch einen Kern zur Bewertung des neu geschaffenen Marktes für Reisen mit dem Fernbus dar. „Wie unseren Untersuchungen wiederholt zeigen, kommt es nicht zur gewünschten – und vor der Marktliberalisierung prognostizierten – primären Substitution des Pkw. Stattdessen verfügen die Nutzer von Fernbus und Bahn über einen hohen Deckungsgrad“, betont Prof. Dr. Andreas Krämer als Autor der Studie Pricing Lab 2017. Die Studie untersucht u.a. die veränderten Mobilitätsstrukturen und die Preisentwicklung mit Fokus auf den in 2013 liberalisierten Markt für Reisen mit dem Fernbus.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Nutzeranteil des Fernlinienbusses erreicht 13 %

Das zunehmende Fahrtenvolumen mit dem Fernbus in Deutschland hat in den letzten Jahren auch zu einem Anstieg des Anteils von Fernlinienbus-Nutzern in der Bevölkerung geführt. In der aktuellen Untersuchung geben 13 % der Befragten an, dass sie in den letzten 12 Monaten eine Fernbus-Reise unternommen haben. Allerdings ist die Nutzungsintensität im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln relativ gering, so dass der Modalanteil des „neuen Angebots“ FLB bei ca. 1-2 % liegt (Anteil des Fernbusses an allen Reisen ab 50 km Entfernung). Tatsächlich weitreichende Strukturveränderungen hat die Marktliberalisierung nur eingeschränkt mit sich gebracht. Kapazitätsreduktionen und Preiserhöhungen haben nach dem Entstehen eines „Quasi-Monopols“ in 2016 für das Unternehmen Flixbus auch zu ersten Sättigungs-Effekten im neuen Markt geführt.

Starke Überlappung zwischen Bahn- und FLB-Nutzern 

Die aktuellen Studienergebnisse untermauern eindeutig, wie stark die Ähnlichkeit der Bahn- und Fernbus-Nutzer ist bzw. inwiefern es sich um dieselben Kunden handelt. Drei Viertel der Nutzer von FLB sind auch Bahn-Nutzer – im Kontrast dazu: In der Bevölkerung beträgt der Anteil der Bahnnutzer nur knapp 30 %. Bei einem Perspektivwechsel ergeben sich ähnliche Abhängigkeiten. Gegenüber einem mittleren FLB-Nutzeranteil von 13 % zeigen sich deutlich überdurchschnittliche Anteile bei Befragten unter 30 Jahren (20 %), beim Wohnort in Städten von mindestens 0,5 Mio. Einwohnern (22 %), bei Auszubildenden (28 %) und bei Nutzern der Bahn (33 %). Auch in der Gruppe der BahnCard-Besitzer, den Stammkunden des Bahnfernverkehrs, ist die Fernbus-Nutzung doppelt so häufig wie im Mittel der Bevölkerung.

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Stellenausschreibung: Zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

An der Professur für Vergleichende Politikwissenschaft (Prof. Dr. Thomas Zittel) des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt sind zum 01.04.2018 die Stellen von zwei

Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern  (EG 13 TV-G-U, 65%)

zunächst befristet für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen. Je nach Qualifikation ist eine Hochstufung von einer der beiden Stellen möglich. Promovierte Bewerberinnen/Bewerber sind deshalb willkommen.

Aufgabengebiete:

Sie beteiligen sich an den Forschungsarbeiten der Professur im Bereich der Vergleichenden Politikwissenschaft, insbesondere in einem der drei Themenschwerpunkte: Virtualisierung von Politik, Politische Repräsentation, Institutionenpolitik und -wandel in etablierten Demokratien. In der Lehre wirken Sie gemäß der Hessischen Lehrpflichtverordnung an den im Fachbereich angebotenen Studiengängen mit. Im Rahmen der Tätigkeit wird die Gelegenheit zu selbstbestimmter Forschung und zur wissenschaftlichen Qualifikation geboten.

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