Die Deutsche Gesellschaft für
Online-Forschung DGOF vertritt
Interessen der Online-Forscher
im deutschen Sprachraum.
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18.06.2013 | SKOPOS
Jeder zweite Verbraucher (50,5%) ist nach wie vor bereit, zu Gunsten des Atomausstiegs einen höheren Strompreis zu zahlen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von SKOPOS unter 493 Verbrauchern.* Vor 2 Jahren, unter dem unmittelbaren Eindruck der Atomkatastrophe von Fukushima, gaben noch 54,8% der Verbraucher an, einen Aufpreis für den Atomausstieg zahlen zu wollen (vgl. Pressemeldung von SKOPOS vom 25.3.2011).
Die konkrete Aufpreisbereitschaft in EUR pro Monat ist deutlich zurückgegangen. 2011 waren noch 25% der Verbraucher bereit, zusätzlich bis zu 14 EUR pro Monat für Strom auszugeben, um den Atomausstieg zu ermöglichen. Dieser Anteil ist auf 17% zurückgegangen.

Quelle: SKOPOS
Zeitgleich sind die Strompreise von 2011 bis 2013 spürbar gestiegen. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh musste im Jahr 2011 im Durchschnitt 73,59 EUR pro Monat ausgeben. Im Jahr 2013 liegt dieser Betrag bei 83,13 EUR (Quelle: BDEW, Strompreisanalyse Januar 2013).
Angesichts der gestiegenen Strompreise ist die geringere Zahlungsbereitschaft für den Atomausstieg nachvollziehbar. Es kann aber festgehalten werden, dass immer noch ein erhebliches Umsatzpotenzial für Ökostromtarife vorhanden ist.
* Online-Befragung von 493 Verbrauchern des Opinion People Panels. Zeitraum der Erhebung: April 2013. Bevölkerungsrepräsentative Gewichtung nach Alter, Geschlecht und Haushaltsgröße. Vergleichsstudien von SKOPOS zeigen, dass sich Einstellung und Verhalten in Bezug auf Energieanbieter zwischen Online-Befragten und telefonisch befragten Verbrauchern nicht substanziell unterscheiden.
18.06.2013 | ODC
Es ist geschafft! Dank der großzügigen Unterstützung der Panelisten von ODC Services konnten 2.000 Euro für das Waldpiraten-Camp der deutschen Kinderkrebsstiftung gesammelt werden.
Mit dem Geld wird ein abenteuerlicher Ausflug des Waldpiraten-Camps für krebskranke Kinder noch in diesem Sommer finanziert.
Das Waldpiraten-Camp ist eine Einrichtung am Rande des Heidelberger Stadtwalds, in der krebskranke Kinder nach der langen Therapie Abstand von der schweren Krankheit gewinnen und in ungezwungener Atmosphäre Kraft, Mut und neues Selbstvertrauen tanken können. Acht bis zehn Tage dauert in der Regel der Aufenthalt, maximal 45 Kinder und Jugendliche können jeweils an den Freizeiten des Camps teilnehmen. Bislang haben mehr als 3.000 Kinder teilgenommen.
Im Rahmen dieser Spendenaktion konnten die Panelmitglieder ihre in Umfragen gesammelten Bonuspunkte direkt spenden. ODC Services ist stolz und dankbar für die Großzügigkeit seiner Panelisten!
Und es wartet bereits das nächste soziale Projekt auf fleißige Spenden. Als nächstes Engagement wird ODC Services mithilfe seiner Panelisten den Schutz der Tierwelt fördern.
13.06.2013 | Office DGOF
Gestern fand in Mannheim die erste Research plus Rhein-Neckar statt. Für eine schöne Überraschung sorgte schon beim Get Together die ungewöhnliche Location. Morph - Mannheimer Szene-Frisör und Kunstraum lieferte den kreativen Rahmen für angeregte Diskussionen über die zukünftigen Entwicklungen in unserer Branche und unterstrich auch symbolisch das Motto der Veranstaltung „Alte Mafo-Zöpfe abschneiden“.
Zu der intensiven Diskussion trugen die inspirierenden und thematisch sehr unterschiedlichen Vorträge bei: Vesna Gray (Tupperware Brands Global) stellte in ihrem Vortrag heraus, wie wichtig qualitative Methoden sind, insbesondere wenn in unterschiedlichen kulturellen Kontexten geforscht wird. Laura Kopka, eine Absolventin der Hochschule Pforzheim (Studiengang Markt- und Konsumentenpsychologie) gab den Zuhörern einen Einblick in die Chancen und Barrieren von Social Media Forschung und Marketing in China. Dr. Klaus Holthausen (Dr. Holthausen GmbH) beschrieb den Weg „Vom elektronischen Fußabdruck zum sozialen Genom“. Dr. Mark Mattingley-Scott (Principal IBM Deutschland GmbH), zeigte im letzten Vortrag, wie Big Data dazu beitragen kann, Leben zu retten oder Staus zu vermeiden, aber auch welche neuen Herausforderungen beim Datenschutz auf uns zukommen.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch zwei Kunstinstallationen von René Kaufmann (Dataarchitekt linkfluence): datawald | interactive installation und bigdata,i love you | generative installation.
DGOF-Vorstandsmitglied und lokaler Organisator Oliver Tabino (Q I Agentur für Forschung und linkfluence) zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung und überreichte den Vortragenden als kleinen Dank den druckfrischen Band der DGOF-Schriftenreihe „Online Diskurse – Theorien und Methoden transmedialer Online-Diskursforschung“.
Sponsoren der Mannheimer Research plus waren das Stadtmarketing Mannheim , das Spiegel Institut, linkfluence und Q I Agentur für Forschung sowie marktforschung.de als Medienpartner.
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