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Die Deutsche Gesellschaft für
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GOR 16-Frühbucherrabatt endet am 1. Februar 2016

gor13_logo 160x80Der Frühbucherrabatt zur Teilnahme an der General Online Research 2016 (GOR 16), die vom 2. bis 4. März 2016 in Dresden stattfindet, endet am Montag, 1. Februar 2016.

Ziel der GOR ist die Diskussion und Analyse von Innovationen und aktuellen Entwicklungen in dem sich kontinuierlich wandelnden Bereich der Online-Forschung. Neben einem umfangreichen Vortragsprogramm mit den Schwerpunkten Methoden der Online-Forschung, Data Science für Policy & Business, Science 2.0 & Open Science sowie angewandter Online-Forschung wird es Keynotes geben von Vincent F. Hendricks (Professor of Formal Philosophy und Direktor des Center for Information and Bubble Studies an der Universität Kopenhagen, Dänemark) und Jana Diesner (Assistant Professor an der iSchool der Universität von Illinois Urbana-Champaign, USA).

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung: www.gor.de.

Die GOR hat als eine der ersten Fachkonferenzen im europäischen Raum in den 1990er Jahren damit begonnen, sich detailliert mit Online-Forschung auseinander zu setzen. Seit 1997 findet sie regelmäßig einmal im Jahr in wechselnden Städten im deutschen Sprachraum statt. Veranstalter der Konferenzreihe sind die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) sowie jeweils ein lokaler Partner – in diesem Jahr die Technische Universität Dresden. Programmpartner der GOR 16 sind der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 sowie das Branchenportal marktforschung.de.

Massenmarkt ist bereit für Smart Home

DrGrieger-logo-mittelPlötzlicher Kälteeinbruch, niemand zuhause und die Wohnung ist trotzdem behaglich warm? Der Kühlschrank schickt eine Nachricht aufs Smartphone, welche Lebensmittel eingekauft werden müssen? Smart Home macht’s möglich und unseren Alltag somit immer komfortabler. Eine aktuelle Studie deckt auf, welche Anwendungen wir bereits bewusst oder unbewusst nutzen und wie sich der Trend voraussichtlich entwickeln wird.

Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat in Zusammenarbeit mit dem SmartHome Initiative Deutschland e.V. im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.017 Deutsche zum Thema Smart-Home befragt. Untersucht wurden neben der aktuellen Marktgröße auch Nutzung und Nutzungswünsche verschiedener Smart Home-Anwendungen, Treiber und Hemmnisse der unterschiedlichen Anwendergruppen, Bekanntheit und Zufriedenheit mit Herstellern sowie das perfekte Smart-Home-System aus Sicht der Nutzer und Interessenten.

Den Ergebnissen der Studie zufolge nutzen bereits 30 Prozent der Befragten Smart-Home-Anwendungen. Gut die Hälfte hat Interesse an einer Nutzung und lediglich jeder Fünfte lehnt eine Nutzung momentan noch komplett ab. Gründe für die Ablehnung finden sich vorrangig in den (vermeintlich) hohen Kosten für Anschaffung, Einbau und Betrieb der Anwendungen. Zudem herrscht unter den Anwendern eine allgemeine Unsicherheit hinsichtlich der Datensicherheit. Ein weiteres Hemmnis ist derzeit noch die Inkompatibilität von Geräten unterschiedlicher Hersteller. Dies spiegelt sich in dem Wunsch der deutschen Interessenten und Nutzer wider, die Steuerung aller Smart Home-Anwendungen über eine einzige App vorzunehmen.

Die beliebtesten Anwendungen der deutschen Smart Home-Nutzer stammen derzeit aus den Bereichen Energiemanagement sowie Entertainment & Kommunikation. Einen weiter zunehmenden Trend zu Anwendungen stellte das Hamburger Institut auch im Bereich Sicherheit fest. „Die Breite an Smart Home-Anwendungen ruft Hersteller und Anbieter unterschiedlichster Couleur auf den Plan. Dadurch verlieren die Marktteilnehmer bisweilen den Nutzer aus dem Blick.“, erläutert Bianca Emmert, Studienleiterin bei Dr. Grieger & Cie. Marktforschung.
An dieser Stelle ist die Branche als Ganzes gefordert: „Um das rasante Wachstum des Smart Home-Marktes der letzten Jahre fortzusetzen, müssen die Hersteller verbraucherorientiert handeln und vor allem Sorgen sowie Einstiegsängste abbauen und zudem eine stärkere Kommunikationsstrategie fahren.“, so Emmert weiter.
Die vollständige Studie gibt es unter www.grieger-cie.de/smarthome

Studie: Nachhaltige Möbel bei Deutschen im Trend

DrGrieger-logo-mittelZeig mir, wie Du wohnst, und ich sage Dir, wer Du bist. Möbel sind inzwischen nicht mehr nur einfache Gebrauchsgegenstände, sondern vielmehr auch Ausdruck der inneren Haltung. Nachhaltiger Konsum hat auch in der Möbelbranche Einzug gehalten. Der durchschnittliche Käufer nachhaltiger Möbel zeichnet sich durch ein großes Gesundheits- und Umweltbewusstsein aus und ist bereit, dafür auch einen höheren Preis zu bezahlen.

Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.021 Verbraucher zu Möbeln und Nachhaltigkeit befragt. Untersucht wurde neben Aspekten wie Kaufverhalten, Präferenzen bei der Möbel- und Händlerwahl, Kaufmotiven und Gütesiegeln auch die Preissensibilität im Hinblick sowohl auf konventionell hergestellte Möbel als auch auf gebrauchte, recycelte/ upgecycelte, ökologisch und nachhaltig produzierte Möbel.

Den Ergebnissen der Studie zufolge sind IKEA, das Dänische Bettenlager und Poco die bekanntesten stationären Möbelhändler. Amazon, eBay und IKEA kannten die meisten Befragten im Onlinebereich. Gleichwohl werden im stationären Handel Segmüller, Möbel Kraft und IKEA am ehesten zugetraut, Möbel im Sortiment zu führen, die nachhaltig produziert werden. Im Online-Handel sind Tchibo.de, westwing.de und otto.de die relevanten Player.

Knapp drei Viertel der Deutschen erachten den Aspekt Nachhaltigkeit bei Möbeln als wichtig oder sehr wichtig. Am wichtigsten sind den Verbrauchern dabei das gute Gefühl, dass der Kauf solcher Möbel bei ihnen auslöst, die Langlebigkeit sowie Möbel, die zum eigenen Lebensstil passen. Beinahe jeder zweite Deutsche plant im kommenden Jahr einen Neukauf von nachhaltig produzierten Möbeln.

Gegen einen Kauf von nachhaltig produzierten Möbeln sprechen insbesondere zwei Gründe: der (vermeintlich) hohe Preis sowie fehlendes Vertrauen in die angegebene nachhaltige Produktion. „Durch diverse Skandale um falsche Produktinformationen hat das Vertrauen der Verbraucher in diesem Punkt stark abgenommen. Wenn ein Unternehmen es schafft, dieses durch eine Transparenzoffensive zurückzugewinnen, werden die Verkäufe nachhaltig produzierter Möbel ansteigen“, erläutert Hannah Khan, Studienleiterin bei Dr. Grieger & Cie. Marktforschung.

Hilfestellung könnten dabei Gütesiegel geben: 56,5 Prozent halten Gütesiegel in der Möbelbranche für wichtig. Das mit großem Abstand bekannteste abgefragte Gütesiegel ist der Blaue Engel gefolgt vom FSC-Siegel und dem Siegel von Naturland. Das Vertrauen in die einzelnen Siegel variiert hingegen kaum. Am meisten wird im stationären Handel sowie bei spezialisierten Händlern auf Gütesiegel geachtet.

Die vollständige Studie gibt es unter www.grieger-cie.de/moebelstudie

Über Dr. Grieger & Cie. Marktforschung
Dr. Grieger & Cie. ist ein inhabergeführtes Marktforschungsinstitut und bietet qualitative und quantitative Markforschung an. Es betreut mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne der Industrie-, Medien-, Handels- und Dienstleistungsbranche. Dr. Grieger & Cie. betreibt das Umfrageportal www.mobrog.com in über 50 Ländern und die Mystery Shopping Agentur www.mysterypanel.de.

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