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Die Deutsche Gesellschaft für
Online-Forschung DGOF vertritt
Interessen der Online-Forscher
im deutschen Sprachraum.

 

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GOR17: Preise für besondere Leistungen in der Online-Forschung

gor13_logo 160x80Berlin, 17. März 2017. Im Rahmen der General Online Research Konferenz (GOR 17) diese Woche in Berlin wurden drei Preise für besondere Leistungen im Bereich der Online-Forschung verliehen. Den GOR Best Practice Award 2017 erhielten Beat Fischer (LINK Institut, Schweiz) und Christof Hotz (APG|SGA, Allgemeine Plakatgesellschaft AG, Schweiz) für ihre Studie „Innovative out of home advertising research using beacons“. Der GOR Best Practice Award wird seit 2008 im Rahmen der von der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung organisierten General Online Research verliehen.
Beiträge in dieser Rubrik befassen sich mit dem konkreten Einsatz von Online-Forschungsmethoden
in der betrieblichen Praxis. Gesucht wurden Fallstudien, die Projekte beschreiben, in denen Online-
Marktforschungsmethoden in Unternehmen erfolgreich eingesetzt wurden. Sponsor des GOR Best
Practice Awards 2017 ist die Q | Agentur für Forschung GmbH.
Desweiteren wurde der GOR Poster Award 2017 vergeben. Seit 2010 werden jährlich im Rahmen der
GOR die besten Poster prämiert. Mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde das Poster „Read It From
My Fingertips – Can Typing Behaviour Help Us to Predict Motivation and Answer Quality in Online
Surveys?“ von Markus Hörmann und Maria Bannert (Technische Universität München, Deutschland).
Den zweiten Platz teilen sich die Poster “Digitalization of health: Examining the business potential of
a medical self-diagnosis app using an experimental online research approach” von Dirk Frank und
Manuela Richter (ISM GLOBAL DYNAMICS, Deutschland) und “Effects of additional reminders on survey participation and panel unsubscription” von Maria Andreasson, Johan Martinsson und Elias Markstedt (Universität Göteborg, Schweden).

Der GOR Thesis Award 2017, bei dem zum dritten Mal auch Bachelor-Arbeiten ausgezeichnet wurden
und der seit 2015 jährlich verliehen wird, ging der Preis für die beste Dissertation an Gesa Alena
Linnemann (Universität Münster, Deutschland) für ihre Arbeit „Alignment and Spoken Dialogue Systems – Influences on Trustworthiness and User Satisfaction“. Als beste Abschlussarbeit im Bereich Bachelor-/Masterarbeit wurde Katharina Burgdorf (Universität Mannheim, Deutschland) ausgezeichnet für „Determinants of Item Nonresponse in the German Internet Panel“. Sponsor des GOR Thesis Award 2017 ist Questback.
Die General Online Research 2017 hat am 15. März 2017 begonnen und endet heute. Fokus der von
der DGOF in Zusammenarbeit mit der HTW Berlin veranstalteten Konferenz mit 370 Teilnehmern war die Dokumentation und der Austausch über aktuelle Entwicklungen, Methoden und Erkenntnisse der deutschen und internationalen Online-Forschung.

Neuer DGOF-Vorstand gewählt

dgof_logo_rgbHürth im März 2017 – Die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF) hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 15. März 2017 einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorstandvorsitzender wiedergewählt wurde Dr. Otto Hellwig (respondi AG). In den Vorstand ebenfalls wiedergewählt wurden PD Dr. Meinald Thielsch (Universität Münster) sowie Alexandra Wachenfeld-Schell (forsa GmbH) und Dr. Cathleen Stützer (Universität Mainz). Neu in den Vorstand gewählt wurden Dr. Bella Struminskaya (Universität Utrecht) und Prof. Dr. Florian Keusch (Universität Mannheim). Der Vorstand wird alle zwei Jahre durch die Mitgliederversammlung der DGOF gewählt.

Oliver Tabino (Q | Agentur für Forschung GmbH) trat nicht mehr zu Wahl an und scheidet nach vier Jahren aus dem DGOF Vorstand aus. Otto Hellwig über die Vorstandswahl 2017: „Ich möchte mich zunächst bei Oliver Tabino für seine tolle Arbeit der letzten Jahre bedanken. Durch seine langjährige Erfahrung als Marktforscher, Unternehmer und Social Media Experte und durch seinen positiv kritischen Geist hat er die Arbeit der DGOF maßgeblich mitgeprägt und wichtige Wegmarken bei der Entwicklung des Verbandes gesetzt. Deshalb gebührt ihm unser Dank und ich wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute. Gleichzeitig freue ich mich auf die Zusammenarbeit im neu gewählten Vorstand und bin mir sicher, dass die DGOF auch in dieser Konstellation den erfolgreich eingeschlagenen Weg fortsetzen wird.“

Kontakt
Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF)
Hans-Böckler-Str. 163
D-50354 Hürth
Tel.: +49(0)2233-9988220
Fax: +49(0)2233-9988111
E-Mail: office@dgof.de
Web: http://www.dgof.de

Vertrauen der Deutschen in Wahlprognosen gering

IMSFDas Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Prognosen der Wahlforschungsinstitute ist vergleichsweise niedrig. Gleichzeitig ist das Wissen in der deutschen Bevölkerung über die Methodik von Wahlprognosen gering. Dabei steigt das Vertrauen in Wahlprognosen mit dem Wissen über Methodik und Hintergründe von Prognosen. Dies sind die Ergebnisse einer im März 2017 von YouGov für die Initiative Markt- und Sozialforschung durchgeführten repräsentativen Umfrage.

Im Wahljahr 2017 mit drei Landtags- und der Bundestagswahl hat die Frage nach dem Vertrauen der Deutschen in Wahlprognosen gerade im Hinblick auf jüngste Ereignisse und vorhergesagte Ergebnisse (Brexit, Trump-Wahl) eine besondere Bedeutung. Eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 2.022 Personen zeigt, dass nur 5% der Befragten den Prognosen der Wahlforschungsinstitute voll und ganz sowie 35% „eher“ vertrauen, wogegen 47% der Bevölkerung den Prognosen misstraut. Gleichzeitig geben zwar 37% der Befragten an, sich mit Statistiken auszukennen und in der Lage zu sein, „statistische Berechnungen“ durchzuführen, über die Methodik der Sonntagsfrage oder die Frage, ob eine Stichprobe von 1.000 Befragten repräsentativ für die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sein kann, wissen tatsächlich aber nur etwa 5% der Befragten Bescheid.
Es zeigt sich, dass das Vertrauen der Bürger in Wahlprognosen und Umfragen mit zunehmendem Kenntnisstand der Befragten steigt. Dieses Vertrauen ist aber eine wesentliche Voraussetzung für eine Teilnahme an demoskopischen Erhebungen, die wiederum eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik darstellen. Deshalb erscheint es wichtiger denn je, der Bevölkerung Hintergründe und Nutzen von Umfragen und Wahlprognosen darzulegen.
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2022 Personen zwischen dem 03.03.2017 und 06.03.2017 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Zusätzlich zu diesen Informationen bietet die Initiative Markt- und Sozialforschung auf ihrer Homepage mit dem Exakt-O-Mat einen Konfidenzintervallrechner an. Hier kann man aus der Zahl der Teilnehmer einer Umfrage und aus dem Prozentergebnis einer Partei das Konfidenzintervall, also den Prozentbereich, in dem sich das „wahre“ Umfrageergebnis mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent befindet, errechnen. Weitere Informationen unter http://www.deutsche-marktforscher.de/index.php/wahlen/extaktomat

 

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