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„Eyes on Europe“- Stimmungs-Trendbarometer für DACH und CEE – Stimmung trübt sich ein

„Eyes on Europe“- Stimmungs-Trendbarometer für DACH und CEE

 

Die Stimmung trübt sich ein

 

Euro-Krise, Konjunktur-Eintrübung und die dadurch schlechtere Wachstums-prognose für Deutschland, schlagen sich auch auf das Stimmungsbild der Deutschen nieder. Das geht aus einer internationalen Trendstudie von Marketagent.com, einem der führenden Online Markt-  und Meinungs-forschungsinstitute im deutschsprachigen Raum, hervor. Die groß angelegte Studie wird 4 Mal im Jahr in der DACH- und CEE-Region* mit insgesamt 6.500 Online-Interviews durchgeführt. Analysiert werden dabei Faktoren wie die allgemeine Lebenszufriedenheit und Lebensqualität genauso wie die persönliche Finanzsituation und Konsumneigung, die Wirtschafts- und Jobsituation bis zu Bildungschancen oder Chancengleichheit der Geschlechter. Ebenfalls im Zentrum der Studie steht das Vertrauen in die nationale Politik und Wirtschaft. Zum 3. Mal in Folge liefert Marketagent.com damit eine Momentaufnahme der aktuellen Stimmungslage in Europa.

*eine Übersicht über die teilnehmenden Länder finden Sie im Studiensteckbrief

 

Die Stimmung in Deutschland trübt sich ein. Trotz des rückläufigen Trends im internationalen Vergleich blicken die Deutschen weiterhin positiv in die Zukunft.

 

Beim internationalen Future-Index-Ranking von Marketagent.com, belegt Deutschland mit 43 von 100 möglichen Punkten weiterhin Platz 2. Im vorherigen Quartal erzielten die Deutschen einen leicht besseren Wert mit 44 Punkten. Der rückläufige Trend zeigt sich jedoch auch im internationalen Vergleich, hier ging der Wert von 39 Punkten auf 37 zurück.

 

Der leicht schlechtere Wert ist vor allem getrieben durch die negative Einschätzung der eigenen zukünftigen finanziellen Situation. Sagten noch 40% der Deutschen im 2. Quartal dieses Jahres, dass sie positiv auf Ihre zukünftige persönliche Situation blicken, so sind dies in der aktuellen Erhebung nur noch knapp 39%.

 

Miteinbezogen wird auch die Einschätzung, wie sich die eigenen Lebenshaltungskosten in den nächsten 12 Monaten nach Meinung der Teilnehmer der Studie entwickeln. Auch hier gehen deutlich mehr von einem Anstieg der Kosten aus. So sagten 84%, dass sie mit deutlich bis eher steigenden Kosten rechnen; im vergangenen Quartal lag der Wert noch bei 80%. Trotzdem bleiben die Deutschen weiterhin konsumfreudig. 19% planen in den nächsten 3 Monaten eine größere Anschaffung und liegen damit auf Platz 1 im internationalen Vergleich, gefolgt von den Polen mit 18%. Auch in der Urlaubsplanung für das nächste Jahr liegen die Deutschen mit 58% mit vorne, geschlagen nur von den Schweizern, hier planen bereits 64% ihren Urlaub für 2013.

 

Hohes Vertrauen in die eigene Wirtschaftskraft, aber nur ein geringes Vertrauen in die internationale Wirtschaftslage

 

Im internationalen Vergleich des Euro-Index-Ranking liegt Deutschland mit 50 Punkten von 100 möglichen auf Platz 4. Sieht man sich die Werte jedoch genauer an, so nehmen vor allem die jüngeren, wirtschaftlich wachsenden europäischen Staaten wie Bulgarien (61 Punkte), Polen (53 Punkte) und Serbien (52 Punkte) die vorderen Plätze ein. Österreich (44 Punkte), Italien (43 Punkte) und Frankreich (41 Punkte) liegen deutlich hinter Deutschland.

 

Ein Grund:  Deutschland hat eine deutlich positivere Einstellung zur Europäischen Union. 44% bewerten diese als sehr positiv bzw. eher positiv. Auch die Zukunftsaussichten für die EU sehen immerhin noch 21% als positiv an. Damit liegen wir auch hier im vorderen Bereich. Dennoch, in kaum einem anderen Land hat sich das Stimmungsbild gegenüber der EU so stark eingetrübt wie in Deutschland. Im zweiten Quartal sagten immerhin noch 24%, dass sie eine positive Einstellung zur Europäischen Union haben. Noch stärker zeigt sich der Rückgang in der Einschätzung zur weltweiten Wirtschaft. Nur noch 15% sehen diese als positiv an, im vergangenen Quartal waren es immerhin noch 20%.

 

Auch die Absicherung der eigenen Rente wird für die Deutschen wieder wichtiger. 61% sehen dies als sehr wichtig, bzw. eher wichtig für sich an. Im vorangegangenen Quartal lag der Wert noch bei 55%.

 

Gegenläufig dazu steigen die Werte für das Vertrauen in die nationale Politik und nationale Wirtschaft. Zwar sagen nur 11%, dass sie mit der nationalen Politik zufrieden sind, damit belegt Deutschland jedoch im internationalen Vergleich Platz 2 hinter der Schweiz mit 24%. Mit der nationalen Wirtschaft sind 55% zufrieden. Im vorherigen Quartal lagen diese Werte leicht unter den aktuellen, 10% gaben damals Vertrauen in die nationale Politik an und 54% zeigten sich zufrieden mit der nationalen Wirtschaft.

 

Fairness-Index: Stabiler Wert für Deutschland

 

Der im Rahmen der Marketagent.com Studie erhobene „Fairness-Index“ erfasst die Stimmungslage im eigenen Land hinsichtlich Bildungschancen, Chancengleichheit der Geschlechter, Einkommensgleichheit und die Einstellung gegenüber Zuwanderern.

Mit 48 Punkten liegt Deutschland auf Platz 2, hinter der Schweiz mit 51 Punkten und gleichauf mit Polen und Bulgarien. Auffällig: trotz der Diskussion um eine Frauenquote für Aufsichtsratspositionen sagen nur 0.5% mehr, dass Männer und Frauen die gleichen Bildungs-, Einkommens-, und Job-Chancen haben. Lag der Wert im zweiten Quartal noch bei 32.9% ist er nun leicht gestiegen auf 33.4%.

 

Etwas stärker gestiegen ist der Wert in Bezug auf die Ungleichverteilung zwischen Arm und Reich. Sagten im letzten Quartal noch 80%, dieser sei hoch, so schätzen dies inzwischen 81% so ein. Im internationalen Vergleich steht Deutschland mit diesem Wert jedoch noch immer gut da. Nur die Österreicher und die Schweizer sehen die Einkommensunterschiede entspannter. Hier sagen 21% (AT) bzw. 20% (CH) das die Einkommensverteilung sehr gut bis angemessen ist. In allen anderen Ländern wird der Einkommensunterschied als deutlich stärker empfunden.

 

Auch die Einstellung gegenüber Immigranten verschlechtert sich leicht. Sagten im vergangenen Quartal noch 32% diese sei gut, so möchten sich nun 1% weniger nämlich 31% dieser Meinung anschließen.

 

Dennoch, die Deutschen schauen positiv auf ihr eigenes Leben

 

Trotz der leichten Eintrübung des Stimmungsbildes der Deutschen, wir sind noch immer sehr zufrieden mit der Qualität unseres Lebens. 74% gaben dies in der aktuellen Umfrage an. Im Quartal davor lag der Wert noch bei 71%. Damit belegen wir Platz 3 hinter den Schweizern mit 81% und Österreich mit 78%.

 

 

Auch im Punkt allgemeine Lebenszufriedenheit belegen wir mit 73% einen guten dritten Platz hinter Österreich mit 85% und der Schweiz mit 81%. Damit ist der Wert in Deutschland zwar von 77% um 3% Punkte gesunken, in Anbetracht der zurückhaltenden Einstellung gegenüber der wirtschaftlichen Situation blicken wir noch immer sehr optimistisch in die eigene Zukunft.

 

 

Studiensteckbrief

 

  • Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)
  • Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform
  • Erhebungszeitraum: 03.09.2012 – 21.09.2012
  • Respondenten: web-aktive Personen aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Polen, Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Kroatien und Serbien zwischen 14 und 69 Jahren
  • Stichprobengröße: n = 6.506 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten
  • Umfang: 32 geschlossene Fragen

 

Zusätzliche Grafiken und Tabellen können Sie unter +49 (0)89 75 9000 63 oder deutschland@marketagent.com jederzeit gerne anfordern!

 

 

 

Rückfragehinweis:

Marketagent.com Deutschland GmbH

Ulrike Preiss

Grünbauerstr. 9

D-81479 München

Deutschland

u.preiss@marketagent.com

tel.: +49 (0) 89 75 9000 63

fax.: +49 (0) 89 74 4953 29

 

 

 

 

About Marketagent.com

 

Marketagent.com zählt zu den führenden Full-Service Online Markt- und Meinungsforschungsinstituten im deutschsprachigen Raum. Mit Niederlassungen in Wiener Neudorf, München, Zürich und Maribor werden jährlich mehr als eine halbe Million Web-Interviews durchgeführt und rund 600 Online Research Projekte realisiert, Tendenz steigend. Das Herzstück des Instrumentariums von Marketagent.com ist das über 370.000 (Stand: September 2012) Personen umfassende Online-Access-Panel, welches im Januar 2010 als erstes Access Panel der DACH-Region nach der ISO Norm 26362 zertifiziert wurde und im April 2011 das Euro-Label E-Commerce-Gütezeichen für das vorbildliche Datenschutz- und Sicherheitskonzept erhielt.

 

Marketagent.com realisiert Web-Befragungen für führende nationale und internationale Top-Unternehmen. Zu den Kunden zählen namhafte Firmen und Marken wie Coca-Cola, OBI, Nestlé, L’Oréal, Unilever, Ikea, Bayer, Generali oder Samsung. Die Themenfelder und Forschungsschwerpunkte sind vielfältig und decken sämtliche Bereiche der Markt- und Meinungsforschung ab.


„Datenjournalismus“- die Bedeutung von externen Erhebungen für die journalistische Arbeit

„Datenjournalismus“- die Bedeutung von externen Erhebungen für die journalistische Arbeit

 

Potenziale noch nicht ausgeschöpft

 

Die Häufigkeit und Art der Verwendung von komplexen Datenbeständen im Journalismus steht im Mittelpunkt von „Datenjournalismus im Realitätscheck. Die Relevanz des Datenjournalismus in der täglichen journalistischen Arbeit“, einer aktuellen Studie von Marketagent.com, einem der führenden Online Markt-  und Meinungsforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum, in Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems. Die Online-Befragung, die unter 1.022 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde, zeigt, dass 59% der befragten Journalisten selbst Datenjournalismus betreiben. Wobei 77% dabei  auf Daten von öffentlichen Einrichtungen zugreifen. Die Verwendung von illegalen Daten ist, sofern sie im Sinne eines investigativen Journalismus dem öffentlichen Interesse dient, für 54% der Befragten in Ordnung, wenn sie dazu nicht die Quelle preisgeben müssen.

 

 

Die Studie zeigt, dass Journalisten aufbereitetes Datenmaterial sehr oft und gerne verwenden, wenn auch nicht von einer übertriebenen Begeisterung gesprochen werden kann. Immerhin 85% der befragten Journalisten gaben an, zumindest gelegentlich aufbereitetes Datenmaterial zu verwenden. 63% verwenden dies gerne.

Datenjournalismus im engeren Sinn, also die Aufbereitung und Analyse von aggregierten Rohdaten für journalistische Beiträge, wird von 59% der Befragten zumindest im geringen Ausmaß betrieben. Die Vorteile von Datenjournalismus sind laut Studienteilnehmer vor allem, dass dieser fundiert (29%) bzw. seriös ist (26%). 20% sagen, dass journalistische Beiträge, die auf Datenjournalismus beruhen, interessant für die Leser, Hörer bzw. Seher sind.

Als Nachteil wird jedoch empfunden, dass der Umgang mit Daten zeitaufwendig ist (37%), Anfälligkeit für „gesteuerte Daten“ besteht (34%) und teilweise Expertenwissen für die Aufbereitung und die Interpretation der Daten notwendig ist (32%).

 

Viele der teilnehmenden Journalisten halten Datenjournalismus für wesentlich, heute und auch für die Zukunft. 33% sagen, es ist ein neuer Umgang mit bereits bestehenden journalistischen Techniken, 25% meinen, dass Datenjournalismus einen wesentlichen Beitrag zur journalistischen Arbeit leistet und zukünftig noch an Bedeutung gewinnen wird.

 

Vor allem an Wirtschafts-, Bevölkerungs- und nationalen Umfragedaten ist das Interesse unter Journalisten hoch. Bezogen werden die Daten vor allem von öffentlichen Einrichtungen (77%), privaten Forschungseinrichtungen und Unternehmen (69%) sowie über Internetquellen im In- und Ausland (66%). Der Zugang zu den Daten wird für diese Quellen als eher leicht angegeben, im Gegensatz zum Bezug von Daten aus Regierungseinrichtungen.

 

Die Quelle selbst sollte für die Hälfte der Befragten legal zugänglich sein. Ist das nicht der Fall, würden 54% auch auf illegale Daten zugreifen, solange diese dem öffentlichen Interesse dienen, sie die Quelle der Daten nicht preisgeben müssen, bzw. sie selbst keine persönlichen Konsequenzen zu fürchten haben.

 

Aufbereitet werden die Daten meist selbst oder gemeinsam mit Experten. Wobei für die Analyse und Aufbereitung der Daten im Mittel 2 Stunden investiert werden. Die Kenntnisse dafür haben sich die meisten Journalisten selbst über „learning by doing“ erarbeitet.

 

Die Teilnehmer, die angeben keinen Datenjournalismus zu betreiben, tun dies vor allem aufgrund des fehlenden Bedarfs in ihrer Zielgruppe (38%) bzw. wegen Ressourcenproblemen (35%) nicht. Obwohl bei mehr als einem Drittel (36%) mindestens einmal im Monat eine entsprechende Fragestellung gegeben ist.

Jeder Vierte (24%), der heute noch keinen Datenjournalismus betreibt kann sich daher vorstellen dies in Zukunft zu tun. Vor allem die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung werden als besonders geeignet für Datenjournalismus angesehen.

 

Rund ein Viertel der befragten Journalisten meint, dass die Einbeziehung von Usern bzw. Lesern zur Lösung des Problems von fehlenden zeitlichen Ressourcen bei der Analyse und Interpretation beitragen kann. Beispielhaft sei hier die Crowdsourcing-Maßnahme der britischen Tageszeitung „The Guardian“ genannt. Sie löste ihre Personalknappheit für die Detailrecherche zu ungerechtfertigten Spesenabrechnungen britischer Parlamentarier, indem sie über 450.000 Spesenabrechnungen aus den Jahren 2004 bis 2008 ins Netz stellte und die Leser um Mithilfe bat. Nach den Angaben der betreffenden Website beteiligten sich bis 2011 rund 27.000 Personen und meldeten der Redaktion Unregelmäßigkeiten.

 

Abschließend bleibt zu sagen, dass für 42% der Umfrage-Teilnehmer Datenjournalismus einen positiven Einfluss auf die Reputation des Journalismus hat, für 51% der Befragten erhöht er die Qualität des Journalismus insgesamt.

 

Studiensteckbrief

 

  • Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)
  • Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform
  • Erhebungszeitraum: 03.09.2012 – 24.09.2012
  • Respondenten: Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihr Einkommen aus journalistischer Tätigkeit beziehen.
  • Stichprobengröße: n = 1.164 Netto-Interviews
  • Umfang: 41 offene/geschlossene Fragen

 

Zusätzliche Grafiken und Tabellen können Sie gerne jederzeit unter

Telefon +49 (0)89 75 9000 63 oder E-Mail deutschland@marketagent.com anfordern!

 

 

Rückfragehinweis:

Marketagent.com Deutschland GmbH

Ulrike Preiss

Grünbauerstr. 9

D-81479 München

Deutschland

u.preiss@marketagent.com

tel.: +49 (0) 89 75 9000 63

fax.: +49 (0) 89 74 4953 29

 

About Marketagent.com

 

Marketagent.com zählt zu den führenden Full-Service Online Markt- und Meinungsforschungsinstituten im deutschsprachigen Raum. Mit Niederlassungen in Wiener Neudorf, München, Zürich und Maribor werden jährlich mehr als eine halbe Million Web-Interviews durchgeführt und rund 600 Online Research Projekte realisiert, Tendenz steigend. Das Herzstück des Instrumentariums von Marketagent.com ist das über 370.000 (Stand: September 2012) Personen umfassende Online-Access-Panel, welches im Januar 2010 als erstes Access Panel der DACH-Region nach der ISO Norm 26362 zertifiziert wurde und im April 2011 das Euro-Label E-Commerce-Gütezeichen für das vorbildliche Datenschutz- und Sicherheitskonzept erhielt.

 

Marketagent.com realisiert Web-Befragungen für führende nationale und internationale Top-Unternehmen. Zu den Kunden zählen namhafte Firmen und Marken wie Coca-Cola, OBI, Nestlé, L’Oréal, Unilever, Ikea, Bayer, Generali oder Samsung. Die Themenfelder und Forschungsschwerpunkte sind vielfältig und decken sämtliche Bereiche der Markt- und Meinungsforschung ab.

 

 

About Donau-Universität Krems

 

Die Donau-Universität Krems ist die Universität für Weiterbildung. Sie konzentriert sich mit ihrem Studienangebot speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen und bietet exklusive Master-Studiengänge und Kurzprogramme in fünf Studienbereichen an. Mit mehr als 6.000 Studierenden und 13.000 AbsolventInnen aus 80 Ländern ist sie einer der führenden Anbieter von Weiterbildungsstudien in Europa und verbindet über 15 Jahre Erfahrung in postgradualer Bildung mit Innovation und höchsten Qualitätsstandards in Forschung und Lehre.

 

Das Zentrum für Journalismus und Kommunikationsmanagement (JoKom) widmet sich der Lehre und Forschung in medial vermittelter sowie persönlicher Kommunikation. Der Wirkungsbereich des Zentrums umfasst heute über zehn berufsbegleitende Lehrgänge zu den Schwerpunkten Public Relations, Journalismus und Managementkommunikation. Das JoKom kooperiert mit etablierten in- und ausländischen Institutionen. Hier zählt das JoKom den deutschen Fernlehrespezialisten PR PLUS Heidelberg, das BFI Salzburg und die Journalismusstiftung Athena in Griechenland zu seinen Kooperationspartnern. Eine enge Zusammenarbeit findet auch mit den österreichischen Berufsverbänden PRVA und ViKom statt.


Werbemotive aus den 50er und 60er Jahren treten gegen zeitgenössische Sujets an

Sujet-Duell retro vs. aktuell

Werbemotive aus den 50er und 60er Jahren treten gegen zeitgenössische Sujets an

Retro-Anzeigen haben den größeren Impact, aktuelle Sujets gefallen besser

 

Marketagent.com, führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum, hat den derzeitigen Kult um Retro-Werbung der 50er und 60er Jahre als Ausgangspunkt genommen dieses Phänomen einmal genauer zu betrachten.

Im Rahmen eines „Sujet-Duells“ ließ Marketagent.com Werbung der damaligen Zeit gegen zeitgemäße Werbeanzeigen antreten.

Es zeigte sich, dass die Retro-Sujets bzw. die darauf beworbenen Unternehmen und Marken bei den Umfrageteilnehmern deutlich stärker in Erinnerung bleiben. Dagegen schneiden die zeitgemäßen Anzeigen in Bezug auf Gesamtgefälligkeit weitaus besser ab.

Während bei den Motiven der 50er und 60er Jahre Markenname und Produkt tendenziell mehr Beachtung geschenkt wird, zieht bei den modernen Sujets die Produktinszenierung mehr Aufmerksamkeit der Respondenten auf sich.

 

Die Werbemittel der 50er und 60er Jahre faszinieren durch Heile-Welt-Ideologien, Fortschrittsglaube und ihre besondere Ästhetik, die oft von stilisierten Zeichnungen geprägt ist. Gleichzeitig lassen die Werbungen dieser Zeit ein Rollenverständnis der Geschlechter sowie sorglosen Alkohol- und Zigarettenkult erkennen, der aus heutiger Sicht mehr als befremdend anmutet. Doch es ist wohl gerade diese Ambivalenz, die den Sujets dieser Ära ihren besonderen Charme verleiht.

 

Marketagent.com, führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum, hat den derzeitigen Kult um die Retro-Werbung der 50er und 60er Jahre zum Anlass genommen, das Phänomen etwas genauer zu betrachten.

Im Rahmen einer Vergleichsstudie wurden von sieben, im deutschsprachigen Raum weithin bekannten Markenunternehmen je eine Retro-Anzeige und ein aktuelles Werbesujet im Vergleich getestet. „Um gegenseitige Beeinflussungen zu vermeiden, haben wir uns für eine Vorgehensweise entschieden, bei der 50% der Teilnehmer die Retro-Sujets und die anderen 50% die zeitgenössischen Anzeigen bewerten“, erläutert Ulrike Preiss, Market Research Director von Marketagent.com Deutschland GmbH, das Studiendesign.

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