Archive

Publikationen

Axel Theobald veröffentlicht neues Buch zur Mobilen Marktforschung

Rogator-Logo„Die Online-Forschung ist die wichtigste Befragungsmethode für Markt- und Sozialforscher weltweit. Wie andere Bereiche auch, unterliegt die Branche gerade einem merklichen Wandel durch das mobile Internet sowie die rasende Verbreitung entsprechender Kommunikationsmittel wie Smartphones und Tablets. Dieser Trend wird sich ohne Zweifel fortsetzen und in der Marktforschungs-Praxis Spuren hinterlassen.“, so Axel Theobald im neu erschienenen „Mobile Research – Grundlagen und Zukunftsaussichten für die Mobile Marktforschung“.

Zum Thema „Mobile Research“ gibt es im deutschsprachigen Raum bisher keine adäquate und aktuelle Publikation. Diese Lücke soll durch den neuen Band geschlossen werden. Der Herausgeber gewann hierzu Expertinnen und Experten aus seinem persönlichen Netzwerk für entsprechende Beiträge. Es werden sowohl die Grundlagen des neuen Forschungszweigs skizziert als auch aktuelle Anwendungsfälle und Praxisbeispiele beschrieben, um dem Leser die Fülle der Möglichkeiten angemessen darzubieten. Darüber hinaus werden auch Marktforschungsansätze präsentiert, die derzeit noch im experimentellen Stadium sind, aber ein hohes Entwicklungspotenzial aufweisen.
Das Buch ist ab sofort im Handel zum Preis von 34,99 € erhältlich.

Dr. Axel Theobald ist Herausgeber des Bandes. Er ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Online-Marktforschung mit bald 20 Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet. Er gilt in Deutschland als einer der Online-Marktforscher der „ersten Stunde“ und hat im Jahr 2000 zu diesem Thema seine Dissertation geschrieben. Die Durchführung von Online-Befragungen für Unternehmen in den verschiedensten Branchen und Größenklassen ist seine tägliche Praxis beim Marktforschungs-Dienstleister Rogator AG in Nürnberg beziehungsweise Hamburg. Axel Theobald hat darüber hinaus einige Erfahrung als Buchautor und Herausgeber:

  • Herausgeberband „Electronic Commerce“ gemeinsam mit Friedhelm Bliemel und Georg Fassott, 3 Auflagen, Gabler-Verlag 1999 und 2000.
  • Buch „Das World Wide Web als Befragungsinstrument“, DUV 2000.
  • Herausgeberband „Online-Marktforschung“ gemeinsam mit Marcus Dreyer und Thomas Starsetzki, 2 Auflagen, Gabler-Verlag 2001 und 2003.
  • Buch „Handbuch Online-Marktforschung – Ein Leitfaden für die Praxis“, BoD-Verlag 2014.
  • Buch „Praxis Online-Marktforschung“, Springer Gabler 2016.

Neue Publikation zu Politischer Online-Kommunikation

Philipp Henn/Dennis Frieß (Hrsg.): Politische Online-Kommunikation
Voraussetzungen und Folgen des strukturellen Wandels der politischen Kommunikation
Berlin 2016
Band 3 der Reihe Digital Communication Research

Der Stellenwert von Online-Angeboten für die politische Kommunikation ist merklich gestiegen. Sie sind zum festen Bestandteil professioneller und alltäglicher politischer Information und Kommunikation geworden. Es sind für verschiedene Akteure neue Möglichkeiten der internen und externen Kommunikation mit erheblichen Chancen und Risiken entstanden, die alle politischen Räume erfassen. Die spezifische Logik der Online-Medien beginnt, die politische Kommunikation zu prägen. Insgesamt ergibt sich ein grundlegender, also struktureller Wandel der politischen Kommunikation durch Online-Medien. Die elf Beiträge dieses Bandes befassen sich mit diesem Wandel. Sie betrachten Akteure der politischen Kommunikation, fragen nach den Veränderungen der politischen Partizipation und der demokratischen Öffentlichkeit – jeweils vor dem Hintergrund des strukturellen Wandels politischer Kommunikation durch Online-Medien.

Digital Communication Research ist die offizielle Buchreihe der Fachgruppe „Digitale Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Sie wird unterstützt durch die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF).

Die Publikation könnt Ihr hier downloaden: http://digitalcommunicationresearch.de/v3/


Studie: Das ist die Rangliste der Lieblingsländer der Deutschen

splendid_research_logo_2016Die Deutschen finden Schweden am sympathischsten, machen am liebsten Urlaub in Spanien und würden am ehesten nach Österreich auswandern. Insgesamt schaffen es nicht nur warme, sondern auch überraschend viele kühle Staaten in die Rangliste der Lieblingsländer der Deutschen.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Dezember 2016 1.067 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zu ihrer Meinung zu Ländern befragt. Untersucht wurde die Sympathie der Teilnehmer für 28 Länder, die Attraktivität der Länder als Urlaubsziele und die Bereitschaft dauerhaft dort zu leben.

Um in die Herzen der Deutschen zu gelangen, gibt es ein Patentrezept: Ein Land sollte dünn besiedelt sein, viel Natur besitzen, Sicherheit bieten und wenig negative Schlagzeilen produzieren. Am besten gelingt dies Schweden, das 60 Prozent der Deutschen sympathisch finden – der absolute Spitzenwert aller Länder. Etwas dahinter folgen Kanada, Australien, Neuseeland und Dänemark mit Sympathie-Werten zwischen 55 und 52 Prozent.

Unbeliebt sind dagegen vor allem Länder, über die negativ berichtet wird. Auf den letzten drei Plätzen landen die autoritären Regime in Russland, China und der Türkei, die jeweils nur 10 Prozent der Deutschen sympathisch sind. Aber auch demokratischen Ländern wie Israel (13 Prozent) und Indien (14 Prozent), die häufig mit schlechten Nachrichten in den Medien sind, fällt es schwer, Sympathisanten zu gewinnen.

In den Ferien haben Sommer, Sonne und Strand die Nase vorn: für jeweils 59 Prozent der Deutschen kommen Italien und Spanien als Urlaubsländer in Frage. In das kühlere Klima von Schweden (56 Prozent) und Kanada (52 Prozent) würde allerdings über die Hälfte ebenfalls gerne verreisen. Etwa jeder siebte Deutsche gehört zu den Entdeckern, die auch Länder wie Russland, China und Indien bereisen würden. Wie groß der Einfluss der Sicherheitslage auf die Reisebereitschaft ist, zeigt sich an Israel, das nur für 15 Prozent als potenzielles Urlausziel in Frage kommt, sowie an der Türkei, in die nur noch 17 Prozent fahren würden.

78 Prozent der Deutschen könnten sich vorstellen, längere Zeit in einem anderen Land zu leben. Für die Mehrheit kommen jedoch dafür nur wenige Länder in Frage. Am meisten Bundesbürger wären bereit, in die Nachbarländer Österreich (23 Prozent) und Schweiz (22 Prozent) auszuwandern. In die Top 10 schaffen es hier auch die USA, die für 17 Prozent zum neuen Lebensmittelpunkt werden könnten. Selten als Auswanderziel in Frage kommen Staaten mit instabiler Sicherheitslage oder autoritären Regimen. Aber auch in Japan, Brasilien und Argentinien, die zumindest als Urlaubsländer viele Deutsche reizen, würden nur 3 Prozent dauerhaft leben wollen.

Es lohnt sich für Länder im Übrigen durchaus, Maßnahmen zu ergreifen, um ihr Image zu verbessern, denn wenn die Deutschen ein Land sympathisch finden, können sie sich auch eher vorstellen, dort ihren Urlaub zu verbringen.

infografik-splendid-destinations-lieblingslaender-der-deutschen-januar-2017

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com.


 Ältere Einträge >>
© 2009-2011 DGOF | Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V. | German Society for Online Research